Pressestimme Elbhang Kurier 4/2010

Am 9. April 1975 feierte die Fischhandlung Zschornak am Körnerplatz 7 25-jähriges Bestehen. Der Gründer des Geschäfts, Georg Zschornak, gab in diesem Jahr die Leitung an seinen Sohn Christian weiter, der es bis 1991 am Körnerplatz führte. Eine ehemalige Verkäuferin, Roselotte Rosig (79), erinnert sich an die Zeit:

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“Das Besondere war, dass es frischen, meist lebendig angelieferten fisch gab und dem Chef immer was neues einfiel, diesen im Laden zu verkaufen. So gab es bald Roggenbutter, als einziges Geschäft in Dresden Eibauer Biere und natürlich die beliebten Salate. Ich musste dafür die vielen Salatköpfe schneiden. Freitags war aber der schlimmste Tag, da gab es Gabelbissen. Die Leute standen bis zur Grundstrasse und wehe, es reichte nicht. Und wenn dann doch mal Aal angeliefert wurde, waren es vielleicht sieben Kilo. Zwei Kilo gingen an die Belegschaft und fünf Kilo wurden portioniert, damit viele etwas abbekamen. Im Handumdrehen war der Laden voll. Eine ehemalige Kundin erzählte mir erst neulich, dass sie einmal schon im Laden war, als Aal auf die Ladentheke kam und sich so schnell eine Schlange gebildet hatte, dass sie trotzdem nichts abbekam.”

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Im April diesen Jahres kann das Fischgeschäft Zschornak wieder ein Jubiläum feiern, das 60. Jahr des Bestehens, nur jetzt auf der Borsbergstrasse 28 in Dresden-Striesen.